Junge Liberale wählen Doppelspitze

Die Jungen Liberalen stellen sich auf die Herausforderungen des neuen Jahrs ein und starten mit neuem Vorsitz ins Jahr.

Die Kreismitgliederversammlung wählte nun erstmals in der Geschichte des Kreisverbands eine Doppelspitze, bestehend aus Matthias Essel und Pauline Manigk. Der neue Vorstand wird durch den Schatzmeister Felix Michalke und den stellvertretenden Vorsitzenden für Pressearbeit Simon Firnkes komplettiert. Matthias Essel betont, dass auf ein erfolgreiches Amtsjahr zurückzublicken sei, indem man kommunalpolitisch Akzente habe setzen können. „Hervorzuheben ist an der Stelle die Mitorganisation der Mahnwache gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine“, so der frisch gewählte Kreisvorsitzende. Pauline Manigk, ebenfalls neu gewählt, sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial: „Wir als Junge Liberale dürfen uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen weiterhin aktiv bleiben und unser Angebot noch weiter ausbauen“. Einige Aktion seien deshalb bereits in der Planung, die Vernetzung mit den umliegenden Kreisverbänden solle ausgebaut und die Gründung eines Ring politscher Jugend vorangetrieben werden, so die Kreisvorsitzende. Ziel des Vorstands sei auch, dass man sich als Kreisverband vielfältiger und breiter aufstelle, um so die Belange aller jungen Menschen in die Politik einbringen zu können. Insgesamt sei die Resonanz, die man als Kreisverband erziele durchaus erfreulich. Die Fahne der Freiheit hochzuhalten sei gerade in Zeiten, in denen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung unter Druck stehe, unerlässlich.

Politische Jugendorganisation aus Rottweil fordern harte Sanktionen gegen Regime im Iran 

Seit dem 16. September protestieren im Iran Menschen aus nahezu allen Gesellschaftsschichten unter dem Motto “Frauen, Leben, Freiheit” für Gleichberechtigung, Demokratie und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben gegen das vorherrschende islamistische Regime in Teheran. Bemerkenswerterweise, trotz teils massiver Gewalt gegen die Demonstrierenden, finden diese Proteste friedlich statt. Dabei wurden nach Medienberichten bereits 381 Menschen von den Sicherheitskräften getötet, davon waren 57 Kinder. Seit wenigen Tagen überschreitet das Terror-Regime aber eine weitere Grenze: Festgenomme Protestanten werden zur Todesstrafe verurteilt. 

Um die Menschen, die unermüdlich unter der Gefahr der Todesstrafe für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihrem Land protestieren, zu unterstützen, rufen die Grüne Jugend, die JuSos, die Junge Union und die Jungen Liberalen die Bundesregierung dazu auf, bestehende Sanktionen gegen das Regime zu verschärfen und explizit Sanktionen gegen Regierungsmitglieder in Absprache mit unseren europäischen Nachbarn zu verhängen. Weiterhin soll geprüft werden, inwieweit die Proteste von deutscher und europäischer Seite unterstützt werden können. Zusätzlich dazu sollen auch Sanktionen gegen die sogenannte Revolutionsgarde verhängt werden, die an der blutigen Niederschlagung der Proteste beteiligt ist. 



Solidarität mit der Ukraine

Wir Jungen Liberalen verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg von Putin gegen die Ukraine auf das Schärfste und fordern Putin dazu auf, diesen unverzüglich zu beenden. Die Ukraine ist ein souveräner, demokratischer und freiheitlicher Rechtstaat dessen Territorium geachtet werden muss. Wir Jungen Liberalen fordern, dass die Bundesregierung ihrer Waffenlieferungen an die Ukraine ausbaut und fortführt, gleichzeitig soll sie sich dafür einsetzen, dass humanitäre Hilfe vor Ort gewährleistet werden kann.

Am Mittwoch den 2. März um 18Uhr findet eine Mahnwache unter dem Motto #standwithukraine vor dem Alten Rathaus in Rottweil statt. Bei Fragen zur Veranstaltung dürft ihr euch gerne bei uns melden. Die Teilnahme steht jedem, der Solidarität mit der Ukraine bekunden will zu.

JuLis und Jusos fordern Ring politischer Jugend im Kreis

Am vergangenen Sonntag traf sich der neu gewählte Vorstand der Jungen Liberalen und Jusos zu einem gemeinsamen Gespräch, welches aufgrund der aktuellen Lage online abgehalten wurde. Grund des Gesprächs war das gemeinsame Interesse an der Gründung eines Ringes politischer Jugend im Kreis, der sich zum einen, überparteilich, für die Interessen von Jugendlichen in Rottweil und Umgebung einsetzen, aber auch die allgemeine politische Bildung von Jugendlichen fördern soll. “Uns ist es sehr wichtig Politik für die Jugendlichen im Kreis Rottweil attraktiver zu machen, denn die Zukunft dieses Landes hängt von den jungen Politikern ab. Durch den Ring politischer Jugend können wir diese Ziele erreichen und freuen uns sehr, gemeinsam mit den anderen politischen Jugendorganisationen diesen zu gründen”, so Ali Zarabi, Vorsitzende der Jusos. Auch Jan Bierer, Vorsitzender der Jungen Liberalen, ist überzeugt von der Idee eines Ringes politischer Jugend im Kreis: “Es ist wichtig, dass wir junge Menschen in die Politik vor Ort bringen. Eine freiheitlich demokratische Grundordnung braucht engagierte Bürger. Besonders jungen Menschen einen Einstieg in die Politik zu ermöglichen und aufklärerisch tätig zu sein, ist daher essentiell und soll Aufgabe des RPJ werden”. In dem konstruktiven und offenen Gespräch konnten viele Gemeinsamkeiten gefunden werden, beide politischen Jugendorganisation würden schon länger mit der Gründung eines solchen Vereins liebäugeln. Weiterhin seien nun Gespräche mit der Jungen Union und der Grünen Jugend geplant, um eine Gründung anzupeilen. Abschließend wurde sich noch über die sogenannten Spaziergänger ausgetauscht. Die Jusos und JuLis äußerten Unverständnis darüber, dass diese Versammlungen entgegen der geltenden Gesetzeslage stattfänden.  

Für die Zukunft freuen sich beide politischen Jugendorganisationen auf die weitere Zusammenarbeit und hoffen auf weiterhin konstruktive Arbeit, auch gemeinsam mit der Jungen Union und der Grünen Jugend in Rottweil. Weitere Treffen seien bereits in Planung.

 

Jan Bierer wird neuer Kreisvorsitzender



Die Jungen Liberalen starten mit frischem Wind ins neue Jahr. Nach vierjähriger Amtszeit trat der bisherige Kreisvorsitzende Simon Ketterer aus beruflichen Gründen nicht erneut zur Wahl an, er wolle sich aber dennoch weiterhin aktiv bei den Jungen Liberalen engagieren.

In seiner Rede stellte der ehemalige Kreisvorsitzende rückblickend fest, dass die letzten Jahre äußerst erfolgreich gewesen seien. „Dieser Erfolg schlägt sich auch in deutlich steigenden Mitgliederzahlen nieder“, so Simon Ketterer. Innerhalb der letzten Jahre habe sich die Anzahl der Mietglieder auf 30 beinahe verdoppelt. Weiterhin sei auch das Interesse an liberaler Politik ingesamt deutlich gestiegen. Mit Blick auf die letzte Landtagswahl stellte er fest, dass Daniel Karrais auch wegen der Unterstützung der Jungen Liberalen mit einem Rekord-Ergebnis ins Parlament gewählt wurde, auch die Bundestagswahl sei im Wahlkreis historisch gut verlaufen. Besonders erfreut zeigte sich Simon Ketterer über das ausgezeichnete Ergebnis bei den Jung- und Erstwählern.

Die Kreismitgliederversammlung wählte den 20-jährigen Jan Bierer aus Zimmern einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden. „Es geht nun nach der erfolgreich abgeschlossenen Bundes- und Landtagswahl darum, dass wir uns als Kreisverband aktiv für junge Menschen einsetzen und diesen eine Möglichkeit geben, sich bei uns vor Ort einzubringen“, erklärt Jan Bierer in seiner Vorstellungsrede. Daher wolle er regelmäßig einen Mitgliederaustausch organisieren und so nicht nur Mitgliedern, sondern auch Interessierten einen Ort zum Austausch anbieten. Insbesondere strebe er aber auch eine bessere Vernetzung mit den Nachbarkreisverbänden Tuttlingen und Schwarzwald-Baar an.

Der Vorstand wird durch Matthias Essel, 31 Jahre alt und aus Oberndorf als stellvertretenden Vorsitzenden für Programmatik, Simon Firnkes, 18 Jahre alt und aus Rottweil, als stellvertretenden Vorsitzenden für Presse und Öffentlichkeitsarbeit und Felix Michalke, 22 Jahre alt und aus Sulz, als Schatzmeister vervollständigt.